Entnommen aus dem Forum von RPGWorld, ursprünglich eingestellt vom User "Cutter" - hier in bearbeiteter Fassung eingestellt am 15.01.2010.
Bitte beachtet, dass dies die ursprüngliche Fassung der Camarilla-Traditionen ist. Durch Überlieferung und Erbe könnte beispielsweise der Wortlaut geringfügig verändert worden sein. Insbesondere die erste der genannten Traditionen ist solch ein Fall. Die übliche Fassung findet sich unter neben anderen Hintergrundinformationen unter "Eine kleine Wissenszusammenstellung".
Vor Ihnen liegt nun die Fassung der Traditionen vor Gründung der Camarilla und Rekodifizierung der Traditionen im Jahre 1496 auf der Konvention zu Thorns.
Anmerkungen:
Ähnlich den Einschränkungen der menschlichen Stände, plaziert das Erbe Kains den Vampir in eine bestimmte Rolle der Gesellschaft – Die des Jägers. Der Versuch, die Hierarchie Gottes zu ändern, ist ein nicht zu vergebendes Verbrechen, da der Versuch dessen bedeutet, man nehme an, man besitze göttliche Weisheit. Eine primitive Bestie zu werden, welche nur existiert, um sich zu ernähren, ist ein ebenso großes Vergehen, wie der Versuch, zur Sterblichkeit, welche man nach dem Kuß hinter sich ließ, zurückzukehren.
Anmerkungen:
Wie das Erbe, plaziert auch die Tradition der Vernichtung die Vampire in eine Hierarchie, aber in diesem Fall strukturisiert sie die vampirische Gesellschaft an sich. Dadurch, daß das Recht der Vernichtung lediglich den Ahnen gewährt wird, bewirkt diese Tradition, daß jene machtvoll bleiben. Ebenfalls macht sie Vatermord zu einem tödlichen Verstoß unter Vampiren und schränkt dadurch Rebellion unter den Jungen ein.
Anmerkungen:
Diese Tradition ist in vielen Gegenden nicht mehr in Gebrauch und einige Erzeuger lehren sie noch nicht einmal mehr ihren Nachkommen. Dies mag verantwortlich für die Erschaffung so vieler Kainskinder im Mittelalter gewesen sein, da viele Kainiten nicht den Grund dieser Regelung kennen. Einige behaupteten, daß sie nur ein Mittel der Ahnen ist, um ihre Nachkommen schwach und unfähig, ihre Kräfte gegen sie zu erheben, zu halten. Dies ist sicherlich wahr, aber durch Limitierung der Nachkommenschaft versichert ein Fürst gute Jagdgründe in seinem Lehen.
Anmerkungen:
Diese Tradition bemüht sich zu versichern, daß die Kinder Kains weise und bedacht wählen, so sie sich mit dem Gedanken der Nachkommenschaft befassen. Ebenfalls ermutigt sie Erzeuger, ihre Nachkommen mit Blut zu binden, um sich so ihre Loyalität zu versichern.
Anmerkungen:
Sogar die Tradition der Domäne wurde im Mittelalter oftmals in Frage gestellt, als die Verwandtschaft bemerkte, daß die sterblichen Jagdgründe beschränkt waren und sind. Jene mit den meist bevölkerten Domänen mußten oftmals kämpfen, um ihre Lande vor Neugeborenen zu schützen, welche ihre eigenen Territorien abstecken wollten.
Die Stille des Blutes, oder die „Maskerade“, wie sie in den heutigen Nächten genannt wird, ist eine, aus Zweckdienlichkeit geborene, inoffizielle Verschwörung. Kein Vampir konnte und kann hoffen, gegen die Kirche oder die Armeen der Adligen zu bestehen. Daher war und ist es nötig, daß die vampirische Rasse im Verborgenen existiert.
Da einige Menschen wissen, daß Vampire und andere Wesen der Nacht existieren, wagen es nur wenige unserer Rasse, sich den Menschen zu offenbaren, selbstmörderische Indiskretion wird nicht toleriert. Wenn ein Vampir in der Öffentlichkeit seine Kräfte derartig benutzt und zeigt, daß verschreckte Menschen beginnen, unsere Rasse zu jagen oder die Identität und/oder Zuflüchte anderer offenlegt, werden Fürsten und andere Kainiten nicht dafür einstehen. Jeder Vampir, der seine eigene Rasse gefährdet, wird nicht toleriert werden und jener, welcher den Menschen aufzeigt, wie viel Jäger in der Nacht tatsächlich existieren, verdient die gerechte Feindschaft der Kainskinder.
Wie auch immer sind viele Menschen davon überzeugt, daß jene Kreaturen unausweichlich boshaft sind und ihre Macht von Luzifer beziehen. Daher ist es nach wie vor wichtig, daß die vampirische Rasse im Dunkel der Tarnung existiert. So ein Vampir enttarnt wurde, konnte er keine Gnade von der mittelalterlichen Bevölkerung erwarten. So die Herde jemals realisieren sollte, wie zahlenstark die kainitische Rasse ist und war, werden Wellen von Jagden der Inquisition folgen und kein verantwortungsbewußter Kainit würde dies wollen.
Bitte beachtet, dass dies die ursprüngliche Fassung der Camarilla-Traditionen ist. Durch Überlieferung und Erbe könnte beispielsweise der Wortlaut geringfügig verändert worden sein. Insbesondere die erste der genannten Traditionen ist solch ein Fall. Die übliche Fassung findet sich unter neben anderen Hintergrundinformationen unter "Eine kleine Wissenszusammenstellung".
Der Kodex Kain #
Vor Ihnen liegt nun die Fassung der Traditionen vor Gründung der Camarilla und Rekodifizierung der Traditionen im Jahre 1496 auf der Konvention zu Thorns.
I. Das Erbe #
Dein Blut ist das Kains, von Gott verflucht und Lilith gesegnet. Zu forschen zu verändern deinen Zustand oder zurückzukehren zur Sterblichkeit ist eine Sünde wider Vater & Mutter, deinen Erzeuger und Gott.Anmerkungen:
Ähnlich den Einschränkungen der menschlichen Stände, plaziert das Erbe Kains den Vampir in eine bestimmte Rolle der Gesellschaft – Die des Jägers. Der Versuch, die Hierarchie Gottes zu ändern, ist ein nicht zu vergebendes Verbrechen, da der Versuch dessen bedeutet, man nehme an, man besitze göttliche Weisheit. Eine primitive Bestie zu werden, welche nur existiert, um sich zu ernähren, ist ein ebenso großes Vergehen, wie der Versuch, zur Sterblichkeit, welche man nach dem Kuß hinter sich ließ, zurückzukehren.
II. Die Vernichtung #
Dir ist verboten, zu zerstören einen anderen deiner Art, welcher Dein Ahn ist. Jene, die näher an Kain sind, kennen seinen Wille und sind frei zu zerstören jene jüngeren, die nicht seines Gefallens sind. Es denen von schwächerem Blut verboten, sich gegen ihre Ahnen aufzulehnen.Anmerkungen:
Wie das Erbe, plaziert auch die Tradition der Vernichtung die Vampire in eine Hierarchie, aber in diesem Fall strukturisiert sie die vampirische Gesellschaft an sich. Dadurch, daß das Recht der Vernichtung lediglich den Ahnen gewährt wird, bewirkt diese Tradition, daß jene machtvoll bleiben. Ebenfalls macht sie Vatermord zu einem tödlichen Verstoß unter Vampiren und schränkt dadurch Rebellion unter den Jungen ein.
III. Die Nachkommenschaft #
Du sollst nur mit Erlaubnis deines Ahnen anderen den Dunklen Kuß geben. So du erschaffst ohne Segen deines Ahnen, mögen du und deine Nachkommen erschlagen werden.Anmerkungen:
Diese Tradition ist in vielen Gegenden nicht mehr in Gebrauch und einige Erzeuger lehren sie noch nicht einmal mehr ihren Nachkommen. Dies mag verantwortlich für die Erschaffung so vieler Kainskinder im Mittelalter gewesen sein, da viele Kainiten nicht den Grund dieser Regelung kennen. Einige behaupteten, daß sie nur ein Mittel der Ahnen ist, um ihre Nachkommen schwach und unfähig, ihre Kräfte gegen sie zu erheben, zu halten. Dies ist sicherlich wahr, aber durch Limitierung der Nachkommenschaft versichert ein Fürst gute Jagdgründe in seinem Lehen.
IV. Die Verantwortlichkeit #
Jene, die du erschaffest, sind dein eigen Blut. Solange du sie nicht freigibst, sollst du sie in allen Dingen kommandieren. Ihre Sünden liegen in deiner Verantwortung.Anmerkungen:
Diese Tradition bemüht sich zu versichern, daß die Kinder Kains weise und bedacht wählen, so sie sich mit dem Gedanken der Nachkommenschaft befassen. Ebenfalls ermutigt sie Erzeuger, ihre Nachkommen mit Blut zu binden, um sich so ihre Loyalität zu versichern.
V. Die Domäne #
Deine Domäne ist dein eigen Belang. Alle anderen schulden dir Respekt, während sie sich in ihr aufhalten. Niemand möge dein Wort in Frage stellen, während er in deiner Domäne weilt. So du bereist das Lehen eines anderen, habest du dich demjenigen, der dort herrscht, vorzustellen.Anmerkungen:
Sogar die Tradition der Domäne wurde im Mittelalter oftmals in Frage gestellt, als die Verwandtschaft bemerkte, daß die sterblichen Jagdgründe beschränkt waren und sind. Jene mit den meist bevölkerten Domänen mußten oftmals kämpfen, um ihre Lande vor Neugeborenen zu schützen, welche ihre eigenen Territorien abstecken wollten.
VI. Die Stille des Blutes #
Du sollst nicht eröffnen deine wahre Natur gegenüber jenen, die nicht des Blutes sind. Tust du es dennoch, verwirkst du deine Blutsrechte.Die Stille des Blutes, oder die „Maskerade“, wie sie in den heutigen Nächten genannt wird, ist eine, aus Zweckdienlichkeit geborene, inoffizielle Verschwörung. Kein Vampir konnte und kann hoffen, gegen die Kirche oder die Armeen der Adligen zu bestehen. Daher war und ist es nötig, daß die vampirische Rasse im Verborgenen existiert.
Da einige Menschen wissen, daß Vampire und andere Wesen der Nacht existieren, wagen es nur wenige unserer Rasse, sich den Menschen zu offenbaren, selbstmörderische Indiskretion wird nicht toleriert. Wenn ein Vampir in der Öffentlichkeit seine Kräfte derartig benutzt und zeigt, daß verschreckte Menschen beginnen, unsere Rasse zu jagen oder die Identität und/oder Zuflüchte anderer offenlegt, werden Fürsten und andere Kainiten nicht dafür einstehen. Jeder Vampir, der seine eigene Rasse gefährdet, wird nicht toleriert werden und jener, welcher den Menschen aufzeigt, wie viel Jäger in der Nacht tatsächlich existieren, verdient die gerechte Feindschaft der Kainskinder.
Wie auch immer sind viele Menschen davon überzeugt, daß jene Kreaturen unausweichlich boshaft sind und ihre Macht von Luzifer beziehen. Daher ist es nach wie vor wichtig, daß die vampirische Rasse im Dunkel der Tarnung existiert. So ein Vampir enttarnt wurde, konnte er keine Gnade von der mittelalterlichen Bevölkerung erwarten. So die Herde jemals realisieren sollte, wie zahlenstark die kainitische Rasse ist und war, werden Wellen von Jagden der Inquisition folgen und kein verantwortungsbewußter Kainit würde dies wollen.
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