GanGrel

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Tipps zur Darstellung von Gangrel #

"tierisch" ist ein gutes Stichwort
Im Folgenden findet Ihr die typischen Klischees über Gangrel.

Gangrel sind
* zurückgezogen
* ungebildet
* verschwiegen
* Hinterwäldler
* primitiv
* unzivilisiert
* roh
* zäh
* wild
* aggressiv
* stur
* tierisch
* tierisch tierisch
* gesellschaftsunfähig
* Wesen der Wildnis
* Überlebenskünstler
* naturverbunden
* reiselustig
* revierbildend

etc.

Die Säulen der Gangrelmentalität
Nimmt man ihre drei Clansdisziplinen als charakterbildende Grundsäulen der Gangrelmentalität, erhält man vielleicht folgendes Bild. Charaktere, die einen Mangel in einer Disziplin haben, sind dann demnach auch nicht so verhaftet in diesem Aspekt.

Survival of the Fittest -- Seelenstärke
Gangrel haben einen Jahrtausende langen Überlebenskampf hinter sich, jeder einzelne hat einen Teil davon spüren müssen. Es gibt da draussen so unsäglich viele Gefahren und Gangrel sind gegen jede davon gewappnet. Sie überleben jede Krise und überwinden jedes Hindernis. Gangrel sind zäh, Gangrel sind hart.

Die Tierseele -- Tierhaftigkeit
Gangrel sind dem Tier in sich sehr nahe und sie verstehen die Raubtiernatur des Vampirs und seinen Platz in der Welt. Gangrel scheuen sich nicht vor dem Mystischen und Unnatürlichen, sie verstehen sich selbst als Teil einer Natur, die die heutige Menschheit nicht mehr sehen und verstehen will, und mit ihr die modernen Vampire.

Herr der Wildnis -- Gestaltwandel
Gangrel sind keine Menschen mehr. Sie sind Monster, Raubtiere, die spitze der Nahrungskette. Nicht umsonst galten rot glühende Augen, lange Fingernägel, tierische Eigenheiten als Zeichen des Teufels, des nichtmenschlichen. Gangrel sind die mächtigsten aller Raubtiere und die Fähigkeiten, die Gestaltwandel mit sich bringt, zeigen dies deutlich. Da Gangrel sich weiter vom Menschsein entfernt haben als irgendeine andere Vampirspezies, liegen ihnen die unendlichen Fähigkeiten der wahren Vampirnatur offen.

Fluch der Disziplinen
Die Macht, die Disziplinen mit sich bringen, korrumpiert allerdings auch.

Fluch der Seelenstärke
Mit dem Segen der Unverwundbarkeit kommt eine Selbstüberschätzung, die dem Gangrel zum Verhängnis werden kann. In einer Geschichte, in der nur die stärksten Gangrel überlebt haben, kann es vorkommen, dass man sich alles zutraut. Wenn selbst die Sonne oder das Feuer seine Macht über die Gangrel verliert, was soll dann dem Gangrel noch passieren können?

Fluch der Tierhaftigkeit
Tier verstehen ihren Platz in der Natur besser als jeder Mensch, oder von ihrer tierischen Seele völlig unberührte Vampire. Charaktere, die über hohe Tierhaftigkeit verfügen, verlieren peu á peu den Kontakt zum gesunden Menschenverstand. Sie sondern sich ab, und leben mehr mit den ihnen viel näheren tierischen Komparsen, die sie sehen, als was sie sich selbst sehen. Mächtige Raubtiere.

Fluch des Gestaltwandelns
Die Raubtiernatur ist dem Gangrel so eigen, dass er Konflikte nur wie ein Raubtier versteht und sie nur wie ein Raubtier zu lösen versteht. Charaktere mit hohem Gestaltwandel werden sich vermeintlich Schwächeren nicht unterordnen, und mit ihren Möglichkeiten aus Gestaltwandel eher Probleme lösen, als mit ach so menschlichen und viel missverstandenen Worten.

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